Midjourney ging im Juli 2022 online und David Holz gründete es. Er hatte zuvor Leap Motion entwickelt und wollte mit Midjourney etwas bauen, womit jeder visuelle Ideen umsetzen konnte, ohne technisches Wissen. Midjourney entwickelte sich zum Marktführer für einzigartige KI-Bilder. Du nutzt es über midjourney.com, wo du eingibst, was du möchtest, und innerhalb einer Minute vier Versionen erhältst. Es funktioniert besonders gut für künstlerische Bilder und konzeptionelle Designs. Designer nutzen es zur Inspiration, Marketer für auffallenden Content. Die Stärke liegt darin, wie gut du die Stile verstehst und einzigartige Prompts erstellst. Text in Bildern und exakte Details gelingen nicht immer perfekt, weil Midjourney noch nicht so weit fortgeschritten ist.
Midjourney ist ein KI-Tool, das Bilder auf Basis von Text erstellt. Du gibst ein, was du sehen möchtest, und die KI generiert ein Bild für dich, ohne dass du selbst zeichnen musst. Innerhalb einer Minute erhältst du verschiedene Versionen, die du für Marketing, Präsentationen oder kreative Projekte nutzen kannst. Es funktioniert gut für Stimmungsbilder und Designs, bei denen das Tool Farben, Atmosphären und Stile versteht. Designer nutzen es, um schnell Optionen zu betrachten, und Marketer erstellen damit auffälligen Content für Social Media. Du bekommst Ergebnisse, für die sonst stundenlange Arbeit nötig wäre. Die Stärke liegt darin, wie du deine Prompts formulierst und welche Einstellungen du hinzufügst. Künstlerische Stile wie Art déco oder Cyberpunk erkennt das System gut und übersetzt sie in einzigartige Bilder. Text und exakte Details wie Finger gehen noch oft schief, aber mit dem richtigen Ansatz erhältst du Bilder, die zu deiner Idee passen. Das Experimentieren mit verschiedenen Beschreibungen hilft dabei, herauszufinden, was funktioniert und was nicht. So lernst du das Tool immer besser kennen und holst mehr daraus heraus.
Ein Prompt ist der Text, den du schreibst, um Midjourney zu sagen, was du sehen möchtest. Fang einfach an. Angenommen, du willst ein Bild von Gummienten. Du tippst einfach „rubber ducks“ und schaust, was passiert. Mit den Grundeinstellungen bekommst du vier Variationen, die einander ziemlich ähnlich sind. Vier gelbe Badeenten, alle fast identisch. Aber was, wenn du etwas anderes willst?
Hier wird es interessant. Du fügst Details hinzu, die dem Bild eine Richtung geben. Denk an Atmosphäre, Stil, Farben oder Kontext. Probiere zum Beispiel: „rubber ducks floating in a cyberpunk neon pool“. Plötzlich bekommst du Enten mit einem futuristischen Glanz, vielleicht Reflexionen von violetten und blauen Lichtern, eine völlig andere Vibe.
Oder du gehst in eine andere Richtung: „vintage rubber duck, 1950s advertisement style, pastel colors“. Jetzt siehst du wahrscheinlich Enten, die aussehen, als kämen sie aus einer alten Werbung, mit sanften Farben und einer nostalgischen Ausstrahlung.
Der Trick liegt in der Spezifität. Je präziser du bist, desto besser versteht Midjourney, was du willst. Du kannst spielen mit:
Du musst nicht alles gleichzeitig verwenden. Beginne mit ein oder zwei zusätzlichen Elementen und schau, wie Midjourney reagiert. Manchmal bekommst du genau das, was du dir vorgestellt hast, manchmal überrascht es dich mit etwas, das du nicht erwartet hattest, aber trotzdem toll findest.
Achtung: Je komplexer dein Prompt wird, desto mehr muss Midjourney interpretieren. Manchmal ist weniger tatsächlich mehr. Wenn dein Prompt zu voll mit widersprüchlichen Anweisungen wird, gerät die KI in Verwirrung und du bekommst unklare Ergebnisse.
Experimentieren ist der beste Weg, um zu lernen, was für deine Vision funktioniert.
Jetzt wird es interessant. Durch das Anpassen der Einstellungen veränderst du komplett, was du bekommst. Lass uns dieselben Entchen erneut generieren, aber jetzt mit anderen Einstellungen.
Ich passe Folgendes an: Image size auf 3:4 (Hochformat), stylization auf 1000, weirdness auf 1500, variety auf 50, mode auf raw, Version 7.
Schau dir den Unterschied an! Die vier Enten sind jetzt komplett anders. Die variety sorgt dafür, dass jede Ente einzigartig ist. Die weirdness verleiht ihnen besondere Details, die du nicht erwartest. Nicht mehr vier Kopien, sondern vier unterschiedliche Versionen.
Überlege dir zuerst gut, was du sehen möchtest. Hast du ein klares Bild im Kopf? Beschreibe dann alle Details, auch die kleinen Dinge. Sei konkret.
Beispiel: Du möchtest ein Foto von einer Frau, die auf einem Stuhl sitzt und nach draußen schaut, mit einem Buch neben ihr auf dem Boden.
Hier ist mein Prompt: „Portrait of a woman in quiet contemplation, sitting gracefully on an antique chair near a sunlit window, wearing a flowing silk headscarf, an old leather-bound book rests on the hardwood floor nearby, soft golden hour lighting, dreamy atmospheric mood, European interior style, film photography aesthetic, natural pose, serene expression –ar 2:3 –style raw –v 7“
Das Ergebnis? Genau das, was ich wollte. Die KI hat alle Details erfasst.
Tipp: Ein KI-Bot wie Claude kann dir helfen, deinen Prompt zu formulieren, wenn du nicht genau weißt, wie du es beschreiben sollst.
Bildformat wählen
Du kannst aus drei Formaten wählen. Square ist ein quadratisches Foto (denk an Instagram), portrait ist hochkant (wie ein Porträtfoto), und landscape ist querformat (wie ein Landschaftsfoto). Für die Frau mit dem Buch funktioniert portrait oder square am besten.
Die Stimmung deines Bildes bestimmen
Stylization bestimmt, wie künstlerisch dein Bild aussieht. Je höher du ihn stellst, desto mehr wirkt es wie ein Gemälde, je niedriger desto mehr wie ein echtes Foto.
Weirdness fügt unerwartete Elemente zu deinem Foto hinzu. Für Anfänger ist es ratsam, diesen niedrig zu halten, sonst bekommst du Ergebnisse, die zu seltsam sind.
Variety sorgt dafür, dass du jedes Mal, wenn du denselben Prompt verwendest, andere Ergebnisse bekommst. Praktisch, wenn du experimentieren möchtest.
Welches Modell verwendest du
Standard ist die normale Einstellung, die die meisten Menschen verwenden. Raw liefert natürlichere, weniger bearbeitete Ergebnisse. Für ein realistisches Foto einer Frau ist raw eine gute Wahl, weil es echter aussieht.
Geschwindigkeit und Qualität
Fast verbraucht deine Credits, liefert aber schnell Ergebnisse. Relax ist kostenlos, dauert aber viel länger. Als Anfänger wählst du am besten relax, damit du experimentieren kannst, ob dir Midjourney gefällt.
SD liefert normale Qualität, HD liefert bessere Qualität, kostet aber mehr Credits.
Wie viele Bilder gleichzeitig
Du kannst einstellen, wie viele Variationen Midjourney erstellt, von 1 bis 4 Stück. Mit 4 bekommst du vier verschiedene Versionen deines Prompts. Das ist praktisch, weil du dann wählen kannst, welche du am schönsten findest.
Praktische Tipps für bessere Ergebnisse
Möchtest du ein Logo oder ein Produktfoto? Verwende das square-Format und niedrige weirdness für ein besseres Ergebnis.
Möchtest du mit Kunst oder kreativen Konzepten experimentieren? Erhöhe die weirdness auf 1500 und schau, was passiert.
Für realistische Fotos von Menschen verwendest du immer den raw-Modus und hältst die stylization unter 500.
Starte mit einem einfachen Prompt. Schau, was du bekommst. Passe eine Einstellung an und sieh, was sich ändert. So lernst du am besten, wie Midjourney funktioniert und was dein Stil wird. Der Bot funktioniert am besten, wenn du etwas Neues erschaffen willst, keine Kopie bestehender Fotos.
Die Grundstruktur
Ein Midjourney-Prompt besteht aus verschiedenen Teilen:
Gewichtungen und Klammern
Doppelter Doppelpunkt :: für Gewichtungen
Achtung: Gewöhnliche Klammern () oder [] machen nichts Besonderes in Midjourney. Die werden einfach als Text gelesen. Manche Leute denken, dass Klammern Gewicht geben, aber das stimmt nicht für Midjourney (das funktioniert zwar in Stable Diffusion, aber nicht hier).
Wichtige Parameter
Seitenverhältnis
Stil und Qualität
Version
Chaos und Variation
Wiederholung
Negative Prompts
–no um Dinge auszuschließen:
Multi-Prompts
Du kannst Prompts mit :: (ohne Zahl) aufteilen:
Praktische Tipps
Image Prompts: Du kannst eine Bild-URL an den Anfang deines Prompts hinzufügen, gefolgt von Gewichtungen:
Permutationen mit {}:
Das ist wirklich praktisch, wenn du schnell Variationen testen willst.
Was NICHT möglich ist